DeutschlandJapanZier-/Ausstellungshuhncreme bis hellbraunauch als Zwergform
Die Yokohama ist eine in Deutschland erzüchtete Langschwanzrasse aus japanischen Ursprungstieren. Benannt ist sie nach dem Hafen Yokohama, über den die ersten Tiere verschifft wurden.

Richtwerte laut Rassestandard; Leistungen hängen von Linie, Fütterung und Haltung ab.
Japan war bis 1854 weitgehend für den Außenhandel geschlossen; Yokohama öffnete 1859 als Handelshafen. Ab 1864 sind Exporte japanischer Langschwanzhühner belegt, 1869 kamen die Ausgangstiere nach Deutschland. Hierzulande gilt der Name nur für weiße und rotgesattelte Tiere; in Großbritannien umfasst „Yokohama“ auch die bei uns als Phönix geführten Farben.
Fasanenartiger Körperbau, ähnlich dem Kämpfertyp, mit reicher Befiederung und langen Schwänzen; kleiner Wulstkamm und kleine Kehllappen.
In der Haltung unkompliziert und winterhart. Der Stall muss aber auf die lange, üppige Schwanzbefiederung ausgerichtet sein, damit das Gefieder nicht leidet. Reine Zierrasse ohne wirtschaftliche Bedeutung; die Hennen sind gute Glucken.
Bildnachweis: „Ykohamahuhn1.jpg“ von Hagen Graebner, Lizenz CC BY-SA 3.0, über Wikimedia Commons; für die Website verkleinert.
Stand: November 2026. Angaben aus mehreren Quellen abgeglichen; bei abweichenden Werten nennen wir den Rassestandard oder beide Angaben. Fehler entdeckt? Schreiben Sie uns gerne über das Anfrageformular unten.