Auch: Kraienkopp, Twents hoen
NiederlandeDeutschlandLegehuhnweißauch als Zwergformeinsteigerfreundlich
Kraienköppe entstanden beiderseits der deutsch-niederländischen Grenze rund um Enschede, Ahaus und die Grafschaft Bentheim. In den Niederlanden heißen sie „Twents hoen“ – nicht zu verwechseln mit der niederländischen Rasse „Kraaikop“, die auf Deutsch „Breda“ heißt.

Richtwerte laut Rassestandard; Leistungen hängen von Linie, Fütterung und Haltung ab.
Die Brüder Lazonder trieben die Zucht in den Niederlanden zwischen 1880 und 1890 voran. Ausgangsrassen waren Malaien, Belgische Kämpfer, Italiener und Landhühner. In Deutschland wurden die Tiere 1925 auf der Junggeflügelschau in Hannover gezeigt und 1926 in den Standard aufgenommen; 1932 gründete sich der Sonderverein. 2012 wurde der rotgesattelte (weiß-goldhalsige) Farbschlag anerkannt.
Kräftige Statur mit reichem Schwanzgefieder und markanter, breiter Schulter; Hähne mit üppigem Halsbehang. Der Kamm ist ein kleiner Wulst in Form einer länglichen Erdbeere, Ohr- und Kehllappen sind klein – bei Hennen kaum sichtbar. Kraienköppe sind keine Kampfhühner, haben aber deutlichen Kämpfereinschlag.
Dank des kleinen Kamms sehr winterhart; Kraienköppe legen selbst bei starkem Frost noch. Frohwüchsig, widerstandsfähig und pflegeleicht.
Stand: November 2026. Angaben aus mehreren Quellen abgeglichen; bei abweichenden Werten nennen wir den Rassestandard oder beide Angaben. Fehler entdeckt? Schreiben Sie uns gerne über das Anfrageformular unten.