Auch: Castellana Negra
SpanienLegehuhnweißauch als Zwergformeinsteigerfreundlichgefährdet
Der Kastilianer ist ein mittelgroßes schwarzes Landhuhn aus Spanien. Aus ihm gingen die Minorka, die Spanier und die Andalusier hervor.

Richtwerte laut Rassestandard; Leistungen hängen von Linie, Fütterung und Haltung ab.
Schon der römische Schriftsteller Columella erwähnte die Hühner im 1. Jahrhundert. In Spanien hießen sie auch „moruna“ (maurisch), weil man annahm, die Mauren hätten sie nach Al-Andalus gebracht. Einen Standard stellte Enrique P. de Villamil 1926 auf, 1930 wurde er anerkannt. Mit der Käfighaltung und importierten Legehybriden verschwand die Rasse in Spanien fast; von 1975 bis 2010 gehörte sie zum Erhaltungsprogramm des staatlichen Agrarforschungsinstituts INIA. Nach Deutschland kam sie 1955.
Elegante Figur mit leicht abfallendem Rücken und im Winkel getragenem Schwanz; das Gefieder ist schwarz.
Lebhaft, robust und widerstandsfähig gegen Krankheiten. Bei angemessener Haltung werden die Tiere schnell zahm. Sie entwickeln sich rasch, was sich positiv auf die Legeleistung auswirkt.
Bildnachweis: „Gallus gallus castellana hembra.jpg“ von Enrique Garzo Cano, Lizenz CC BY-SA 4.0, über Wikimedia Commons; für die Website verkleinert.
Stand: November 2026. Angaben aus mehreren Quellen abgeglichen; bei abweichenden Werten nennen wir den Rassestandard oder beide Angaben. Fehler entdeckt? Schreiben Sie uns gerne über das Anfrageformular unten.