Auch: Blaue Andalusier
SpanienGroßbritannienLegehuhnweißauch als Zwergformgefährdet
Andalusier stammen aus Südspanien und sind eng mit Spaniern, Kastilianern und Minorka verwandt. Der heute bekannte, blau-gesäumte Ausstellungstyp wurde in England aus importierten Tieren herausgezüchtet. In Deutschland ist die Rasse seit 1872 bekannt, heute aber selten.

Richtwerte laut Rassestandard; Leistungen hängen von Linie, Fütterung und Haltung ab.
Über die frühe Geschichte ist wenig bekannt. Blaue Hühner aus Andalusien kamen spätestens 1851 nach England; dort entstand durch Auslese und Einkreuzung der „internationale“ Typ mit blau-gesäumtem Gefieder. In Spanien gilt die Gegend um Utrera als Kerngebiet der Rasse.
Hochgestellt und stattlich, mit Einfachkamm und weißen Ohrscheiben. Das Gefieder ist schieferblau mit dunkler Säumung.
Lebhafte, agile Tiere, die Auslauf schätzen; Geschlechtsreife mit 5–6 Monaten. Für Züchter wichtig: Blau vererbt sich intermediär. Aus der Verpaarung blau × blau fallen statistisch etwa die Hälfte blaue, der Rest schwarze und weiß-gesprenkelte Küken. Verpaart man Schwarz mit Weiß-gesprenkelt, sind alle Nachkommen blau.
Bildnachweis: „Andalusian Blue chicken (male).jpg“ von Костюшко, Lizenz CC BY-SA 3.0, über Wikimedia Commons; für die Website verkleinert.
Stand: November 2026. Angaben aus mehreren Quellen abgeglichen; bei abweichenden Werten nennen wir den Rassestandard oder beide Angaben. Fehler entdeckt? Schreiben Sie uns gerne über das Anfrageformular unten.