ItalienGroßbritannienLegehuhnweißauch als Zwergformgefährdet
Die Ancona ist eine leichte Legerasse aus Mittelitalien, benannt nach der Stadt und Provinz Ancona in den Marken. Wegen der engen Verwandtschaft zum Leghorn wird sie manchmal „schwarzes Leghorn“ genannt.

Richtwerte laut Rassestandard; Leistungen hängen von Linie, Fütterung und Haltung ab.
In Mittelitalien war die Ancona einst das am weitesten verbreitete Huhn. 1851 gelangten Tiere nach England, wo Züchter vor allem die Regelmäßigkeit der weißen Tupfen herausarbeiteten; 1888 kam die Rasse in die USA. In Italien ist der Bestand heute sehr klein – seit 2000 gibt es dort ein Projekt, sie in ihrer Heimatregion wieder anzusiedeln.
Kleines, keckes Landhuhn mit großem rotem Einfachkamm, der bei legenden Hennen hinten leicht zur Seite fällt; Rosenkamm kommt selten vor. Ohrscheiben hell, Läufe gelb. Das Gefieder ist schwarz mit weißen Federspitzen – junge Tiere zeigen wenig Weiß, mit jeder Mauser werden die Tupfen ausgeprägter.
Anconas sind widerstandsfähig, sehr aktiv und gute Flieger. Sie brauchen Auslauf und eine entsprechend hohe Einzäunung oder ein überdachtes Gehege. Der Bruttrieb ist schwach ausgeprägt.
Bildnachweis: „Ancona chicken.jpg“ von Festina lente, Lizenz CC BY-SA 3.0, über Wikimedia Commons; für die Website verkleinert.
Stand: November 2026. Angaben aus mehreren Quellen abgeglichen; bei abweichenden Werten nennen wir den Rassestandard oder beide Angaben. Fehler entdeckt? Schreiben Sie uns gerne über das Anfrageformular unten.