Auch: Hamburger Huhn
NiederlandeGroßbritannienLegehuhnweißauch als Zwergformgefährdet
Hamburger Hühner sind elegante, leichte Legehühner mit Rosenkamm. Trotz des Namens stammen sie nicht aus Hamburg: Der Name geht auf die Ausfuhr über den Hamburger Hafen nach England zurück.

Richtwerte laut Rassestandard; Leistungen hängen von Linie, Fütterung und Haltung ab.
Um 1700 wurden die Hühner in Großbritannien und den Niederlanden beschrieben. Die gold- und silbergesprenkelten Schläge sind niederländischen Ursprungs und eng mit Assendelftern, Friesenhühnern und Ostfriesischen Möwen verwandt; die Lackschläge entwickelten sich vor allem in Nordengland (Lancashire, Yorkshire). Den Sammelnamen „Hamburgh“ führte der Preisrichter B. S. Dixon 1850 ein. Genetisch gehören Lack- und Sprenkelhamburger eigentlich zu verschiedenen Rassen.
Elegante Landhuhnform mit Rosenkamm und weißen Ohrscheiben. Lackfarbige Tiere tragen runde schwarze Tupfen am Federende, gesprenkelte eine feine Querbänderung.
Früher dank hervorragender Legeleistung als Wirtschaftshuhn geschätzt, heute vor allem bei Ausstellungszüchtern beliebt.
Bildnachweis: „Silver-Spangled Hamburg Sam dinner (cropped).jpg“ von Ospr3yy (Wikipedia, en), Lizenz Free Art License, über Wikimedia Commons; für die Website verkleinert.
Stand: November 2026. Angaben aus mehreren Quellen abgeglichen; bei abweichenden Werten nennen wir den Rassestandard oder beide Angaben. Fehler entdeckt? Schreiben Sie uns gerne über das Anfrageformular unten.