Auch: Fries hoen
NiederlandeLegehuhnweißauch als Zwergform
Das Friesenhuhn ist eine sehr alte Landrasse aus der niederländischen Provinz Friesland und gehört zu den Sprenkelhühnern.

Richtwerte laut Rassestandard; Leistungen hängen von Linie, Fütterung und Haltung ab.
Die Rasse ist eng verwandt mit Assendelftern, Drenthern, Groninger Möwen, Ostfriesischen Möwen und Westfälischen Totlegern. Eine frühe schriftliche Beschreibung stammt vermutlich von R. Houwink (1909). Im 20. Jahrhundert wurde das Friesenhuhn als Legehuhn von Barnevelder, Leghorn, Rhodeländer und Welsumer verdrängt.
Kleines Landhuhn mit orangefarbenen Augen, weißen Ohrscheiben und schieferblauen Läufen. Besonders ist der gelb-weiß geflockte Farbschlag mit einer Federzeichnung, die es bei keiner anderen Rasse gibt.
Dank der geringen Größe sparsam im Futterverbrauch. Die Hennen legen viele, im Verhältnis zur Körpergröße große Eier und haben kaum Bruttrieb.
Bildnachweis: „2014nr103 – RGZV Frankenthal IMG043 – Friesenhühner, gelb-weißgeflockt.jpg“ von RGZV Frankenthal, Lizenz CC BY 3.0, über Wikimedia Commons; für die Website verkleinert.
Stand: November 2026. Angaben aus mehreren Quellen abgeglichen; bei abweichenden Werten nennen wir den Rassestandard oder beide Angaben. Fehler entdeckt? Schreiben Sie uns gerne über das Anfrageformular unten.