NiederlandeZwiehuhndunkelbraunauch als Zwergformeinsteigerfreundlichgefährdet
Barnevelder stammen aus der Gegend um Barneveld in der niederländischen Provinz Gelderland. Bekannt sind sie für ihre großen dunkelbraunen Eier und die ungewöhnliche Doppelsäumung des Gefieders.

Richtwerte laut Rassestandard; Leistungen hängen von Linie, Fütterung und Haltung ab.
Ab etwa 1865 kreuzten Bauern um Barneveld ihre Landhühner mit asiatischen „Shanghai“-Hühnern vom Typ Brahma, Cochin oder Langschan. Später sollen auch Gold-Wyandotten und Rhodeländer eingekreuzt worden sein.
Beim verbreitetsten Farbschlag braun-schwarz-doppeltgesäumt trägt jede Feder auf kastanienbraunem Grund zwei schwarze Säume – bei Schauen wird auf eine gleichmäßige Verteilung geachtet. Im BDRG sind sieben Farbenschläge anerkannt.
Barnevelder gelten als ruhig und zutraulich und fliegen ungern auf – gute Voraussetzungen für die Haltung im Garten. Die Hennen legen auch im Winter gut. Die dicke braune Schale macht die Eier robust, auch in der Kunstbrut. Der Bestand hat sich in Deutschland innerhalb von zehn Jahren etwa halbiert.
Stand: November 2026. Angaben aus mehreren Quellen abgeglichen; bei abweichenden Werten nennen wir den Rassestandard oder beide Angaben. Fehler entdeckt? Schreiben Sie uns gerne über das Anfrageformular unten.