Auch: Bredaer, Kraaikop, Krähenschnabelhuhn
NiederlandeZwiehuhnweißauch als Zwergform
Die Breda stammt aus den niederländischen Provinzen Gelderland und Nordbrabant. Ihr ungewöhnlichstes Merkmal ist der fehlende Kamm.

Richtwerte laut Rassestandard; Leistungen hängen von Linie, Fütterung und Haltung ab.
Woher die Rasse stammt, ist unbekannt. Hühner, die der heutigen Breda ähneln, zeigt bereits ein Gemälde des niederländischen Malers Jan Steen von etwa 1650. In Deutschland nannte man sie früher auch „Gelderisches Huhn“ oder „Krähenschnabelhuhn“. In den Niederlanden heißt sie „Kraaikop“ (Krähenkopf), weil ihr Kopf an den einer Krähe erinnert; im Ausland verweist der Name auf die Stadt Breda. Die Rasse ist mit dem Holländer Haubenhuhn verwandt und war ursprünglich vor allem ein Fleischhuhn.
Statt eines Kamms sitzt auf dem Kopf eine mit roter Haut ausgekleidete Vertiefung mit leicht wulstigen Rändern, dahinter ein kleiner Federschopf. Typisch sind außerdem aufgestellte Nasenlöcher, weiße Ohrscheiben, Geierfersen und befiederte Läufe. Der Körper ist hochgestellt und kräftig, mit langer Rückenlinie und relativ großem Schwanz.
Die Hennen sind gute Leger und legen fast das ganze Jahr über weiße Eier – laut Rassestandard rund 160 Stück zu je 55 g.
Bildnachweis: „Kop van kraaikophaan.jpg“ von Dqfn13, Lizenz CC BY-SA 4.0, über Wikimedia Commons; für die Website verkleinert.
Stand: November 2026. Angaben aus mehreren Quellen abgeglichen; bei abweichenden Werten nennen wir den Rassestandard oder beide Angaben. Fehler entdeckt? Schreiben Sie uns gerne über das Anfrageformular unten.