Auch: Braekel
BelgienLegehuhnweißauch als Zwergformeinsteigerfreundlichgefährdet
Brakel (auch Braekel) gehören zu den ältesten Hühnerrassen Europas. Der Name stammt von den flämischen Dörfern Op- und Nederbrakel in Ostflandern.

Richtwerte laut Rassestandard; Leistungen hängen von Linie, Fütterung und Haltung ab.
Laut GEH gehen sie auf Campiner-Hühner zurück, die belgische Züchter mit Grammont-Hühnern kreuzten, um die Körpergröße zu steigern. 1884 wurden der größere Braekel und der leichtere Campiner als getrennte Rassen anerkannt. Arthur Wulf brachte die Rasse ab 1895 nach Deutschland.
Stattliche Landhuhnform mit breit-rechteckigem, gerundetem Rumpf und hoch getragenem, vollem Schwanz. Gebändertes Sprenkelgefieder in Silber oder Gold; schieferblaue Läufe, bläulich-weiße Ohrscheiben.
Genügsam, wetterfest und gute Futtersucher. Brakel sind mit 4,5 bis 5 Monaten ausgewachsen und legereif. Die Hennen sind nicht brutig – die Eier eignen sich aber gut für die Kunstbrut. In Belgien gilt das Fleisch als Delikatesse.
Stand: November 2026. Angaben aus mehreren Quellen abgeglichen; bei abweichenden Werten nennen wir den Rassestandard oder beide Angaben. Fehler entdeckt? Schreiben Sie uns gerne über das Anfrageformular unten.