Auch: Brahmas
USAAsienFleischhuhncreme bis hellbraunauch als Zwergformeinsteigerfreundlich
Brahmas gehören zu den größten Hühnerrassen. Der Name geht auf den Fluss Brahmaputra zurück, obwohl die Rasse in den USA entstand.

Richtwerte laut Rassestandard; Leistungen hängen von Linie, Fütterung und Haltung ab.
In den 1840er-Jahren kamen große, federfüßige Hühner aus Shanghai in die USA; Kopfform und Erbsenkamm stammen vermutlich von grauen Chittagong-Hühnern des Malaientyps. Von 1850 bis etwa 1930 waren Brahmas die wichtigste Fleischrasse der USA. Um 1850 kamen die ersten Tiere nach Deutschland, wo sie wie in England bald „große Mode“ waren.
Großer, breiter, waagerecht getragener Rumpf mit voller Brust, kleiner breiter Kopf mit vorspringenden Brauen („Adlerkopf“) und dreireihiger Erbsenkamm ohne Dorn. Die Läufe sind stark befiedert – bei reinrassigen Tieren auch die Mittelzehe.
Brahmas sind sehr ruhig, eher zurückhaltend und werden leicht zutraulich; die Hennen brüten gut. Küken wachsen und befiedern langsam, deshalb schlüpfen sie am besten im Frühjahr. Die Eier wirken im Verhältnis zur Körpergröße eher klein. Durch die Fußbefiederung ist ein trockener, sauberer Auslauf von Vorteil.
Stand: November 2026. Angaben aus mehreren Quellen abgeglichen; bei abweichenden Werten nennen wir den Rassestandard oder beide Angaben. Fehler entdeckt? Schreiben Sie uns gerne über das Anfrageformular unten.