Auch: Mechelner Kuckuck, Coucou de Malines
BelgienFleischhuhncreme bis hellbraunauch als Zwergformgefährdet
Das Mechelner Huhn – auch Mechelner Kuckuck, niederländisch „Mechelse koekoek“ – ist nach der flämischen Stadt Mechelen benannt. Mit dem Jersey Giant gehört es zu den schwersten Hühnerrassen und verkörpert den klassischen Fleischhuhntyp.

Richtwerte laut Rassestandard; Leistungen hängen von Linie, Fütterung und Haltung ab.
Ab etwa 1852 kreuzten Züchter gesperberte Landhühner mit importierten asiatischen Rassen wie Brahma, Langschan und Cochin – der 1843 eröffnete Antwerpener Zoo bot dafür Gelegenheit. Der Rassestandard wurde 1898 festgelegt. Nach dem Zweiten Weltkrieg schrumpfte der Bestand auf wenige Dutzend Tiere; seit der Gründung des belgischen Spezialclubs 1979 wächst er wieder.
Großer, schwerer Körper mit eher daunigem, gut isolierendem Gefieder und befiederten Läufen; die Außenzehen sind voll befiedert. Eine erbsenkämmige Variante wird als „Mechelner Putenkopf“ geführt.
Das helle, feinfaserige Fleisch gilt als Delikatesse und steht in Belgien als „Coucou de Malines“ auf den Speisekarten. Dank ordentlicher Legeleistung auch für Selbstversorger interessant, die Wert auf Eier und einen guten Braten legen.
Bildnachweis: „Rooster in Domein Scheyvaerts, cropped (DSC 2569).jpg“ von Trougnouf (Benoit Brummer), Lizenz CC BY 4.0, über Wikimedia Commons; für die Website verkleinert.
Stand: November 2026. Angaben aus mehreren Quellen abgeglichen; bei abweichenden Werten nennen wir den Rassestandard oder beide Angaben. Fehler entdeckt? Schreiben Sie uns gerne über das Anfrageformular unten.