Auch: Kotschin
ChinaZier-/Ausstellungshuhncreme bis hellbraunauch als Zwergformeinsteigerfreundlich
Die Cochin gehört zu den größten und schwersten Hühnerrassen. Der Name erinnert an Cochinchina im heutigen Südvietnam – die Tiere selbst stammen jedoch aus China.

Richtwerte laut Rassestandard; Leistungen hängen von Linie, Fütterung und Haltung ab.
Große, federfüßige Hühner aus China kamen in den 1840er/50er-Jahren nach Europa und Nordamerika, zunächst als „Shanghai“, später als „Cochin-China“ bezeichnet. Sie lösten ein regelrechtes „Hühnerfieber“ aus; Queen Victoria gehörte 1842 zu den ersten Halterinnen. 1865 nahm der erste britische Standard die Rasse auf. Der BDRG ernannte die Cochin zur „Rasse des Jahres 2002“.
Ungewöhnlich breiter, kompakter Körper mit sehr dichtem Gefieder; die gelben Läufe sind bis zu den Zehen befiedert (in Züchterkreisen „Belatschung“ genannt). Tiefe, gerundete Brust, kurzer, dicht befiederter Hals und ein im Verhältnis kleiner Kopf. Cochins wachsen langsam – bis zur vollen Entwicklung vergehen etwa anderthalb Jahre.
Wegen ihres ruhigen Temperaments und Gewichts fliegen Cochins nicht; ein etwa 60 cm hoher Zaun reicht in der Regel. Sie brauchen wenig Auslauf, sind witterungsresistent und gelten als besonders zahm und zutraulich. Wegen der Fußbefiederung ist ein trockener, sauberer Untergrund wichtig.
Stand: November 2026. Angaben aus mehreren Quellen abgeglichen; bei abweichenden Werten nennen wir den Rassestandard oder beide Angaben. Fehler entdeckt? Schreiben Sie uns gerne über das Anfrageformular unten.