Auch: Französische Faverolles
FrankreichZwiehuhncreme bis hellbraunauch als Zwergform
Faverolles stammen aus der Gegend der Dörfer Houdan und Faverolles westlich von Paris. Gezüchtet als Zweinutzungshuhn für den Pariser Markt, werden sie heute vor allem als Ausstellungsrasse gehalten.

Richtwerte laut Rassestandard; Leistungen hängen von Linie, Fütterung und Haltung ab.
Die Rasse entstand in den 1860er-Jahren aus Bauernhühnern, die mit Brahma, Houdan, Dorking, Cochin und Langschan gekreuzt wurden. 1898 lieferten Züchter eine erste ausführliche Beschreibung, 1930 wurde der Standard festgelegt. Zwischen 1960 und 1970 verschwand die Rasse in Frankreich und wurde ab 1980 mithilfe der deutschen Zuchtrichtung (Deutsches Lachshuhn) wieder aufgebaut. In England, wo man sie seit 1886 züchtet, entstand ein Typ mit längerem, höher getragenem Schwanz.
Kräftiger, breiter und tiefer Körper, „Eulenkopf“ mit Bart und Backenbart, leicht befiederte Läufe und fünf Zehen. Typischer Farbschlag ist lachsfarbig.
Faverolles gelten als schwere Rasse und kommen sowohl mit Gehege- als auch mit Freilandhaltung gut zurecht.
Bildnachweis: „Faverolles cock and hen close-up.jpg“ von stephen jones from uk, Lizenz CC BY 2.0, über Wikimedia Commons; für die Website verkleinert.
Stand: November 2026. Angaben aus mehreren Quellen abgeglichen; bei abweichenden Werten nennen wir den Rassestandard oder beide Angaben. Fehler entdeckt? Schreiben Sie uns gerne über das Anfrageformular unten.