Auch: Brabanter Haubenhuhn
NiederlandeBelgienLegehuhnweißauch als Zwergformgefährdet
Der Brabanter ist eine sehr alte Haubenhuhnrasse aus der historischen Region Brabant zwischen Belgien und den Niederlanden. Er gilt als einer der Vorfahren der Appenzeller Spitzhaube.

Richtwerte laut Rassestandard; Leistungen hängen von Linie, Fütterung und Haltung ab.
Ähnliche Tiere zeigt bereits ein Gemälde von Melchior d’Hondecoeter aus dem Jahr 1676. Schwarze und gesperberte Brabanter waren 1854 auf der ersten deutschen Geflügelausstellung in Görlitz zu sehen. Anfang des 20. Jahrhunderts war die Rasse fast ausgestorben und wurde durch Einkreuzung anderer Hauben- und Barthühner erhalten; die Zwergform entstand um 1934.
Bewegliches Huhn mit vollem Rumpf, schmaler, nach vorn gerichteter Helmhaube, aufgeworfenen Nasenlöchern, V-förmigem Hörnerkamm und dreiteiligem Bart; die Läufe sind blau. Silber, Gold und Chamois tragen als Besonderheit Halbmondtupfen an den Federenden.
Gute Leger mit imposanter Erscheinung. Bei trockenem Wetter ist Freilauf wichtig; die Tiere sind sehr flugfreudig.
Bildnachweis: „Melchior d'Hondecoeter 002 (cropped).jpg“ von Melchior d'Hondecoeter, Lizenz gemeinfrei, über Wikimedia Commons; für die Website verkleinert.
Stand: November 2026. Angaben aus mehreren Quellen abgeglichen; bei abweichenden Werten nennen wir den Rassestandard oder beide Angaben. Fehler entdeckt? Schreiben Sie uns gerne über das Anfrageformular unten.