Auch: Bielefelder
DeutschlandZwiehuhnbraunauch als Zwergform
Das Bielefelder Kennhuhn ist eine leistungsstarke Zweinutzungsrasse aus Ostwestfalen. „Kennhuhn“ bedeutet, dass sich das Geschlecht der Küken bereits am ersten Lebenstag an der Daunenfarbe erkennen lässt (Autosexing).

Richtwerte laut Rassestandard; Leistungen hängen von Linie, Fütterung und Haltung ab.
Gerd Roth züchtete die Rasse in den 1970er-Jahren aus gesperberten amerikanischen Rassen und europäischen Wirtschaftsrassen – genannt werden u. a. Amrocks, Mechelner, New Hampshire, Rhodeländer und Welsumer (die Angaben variieren je nach Quelle). 1976 stellte er sie als „Deutsches Kennhuhn“ vor; nach Einsprüchen erhielt sie den Namen „Bielefelder Kennhuhn“ und wurde 1980 anerkannt, die Zwergform 1984.
Hahnenküken haben auf gelbem Flaum einen hellbraunen Rückenstreifen und einen weißen Kopffleck; Hennenküken sind hellbraun mit dunklem Rückenstreifen. Erwachsene Tiere zeigen die typische Kennsperber-Zeichnung.
Mit rund 230 braunen, oft gesprenkelten Eiern pro Jahr gehört das Bielefelder Kennhuhn zu den legefreudigsten Rassehühnern – bei gleichzeitig gutem Fleischansatz.
Stand: November 2026. Angaben aus mehreren Quellen abgeglichen; bei abweichenden Werten nennen wir den Rassestandard oder beide Angaben. Fehler entdeckt? Schreiben Sie uns gerne über das Anfrageformular unten.