Auch: Bergische Schlotterkämme
DeutschlandLegehuhnweißgefährdet
Der Bergische Schlotterkamm hat seinen Namen vom großen Kamm der Hennen, der abknickt und auf dem Kopf liegt – er „schlottert“.

Richtwerte laut Rassestandard; Leistungen hängen von Linie, Fütterung und Haltung ab.
Die Rasse ist seit dem 18. Jahrhundert aus dem Bergischen Land bekannt. Lange wurde eine spanische Abstammung vermutet; genetische Untersuchungen zeigen jedoch eine enge Verwandtschaft mit dem Krüper. Die Züchter organisierten sich 1916 in der Vereinigung der Züchter Bergischer Hühnerrassen.
Mittelschweres Landhuhn mit großem Einfachkamm. Besonders typisch sind die „gedobbelten“ Farbschläge mit tupfenartiger Zeichnung.
Robust, gute Futtersucher und fleißige Leger, die viel Auslauf brauchen. Wegen der großen Kämme sollte der Stall im Winter frostfrei sein; Melkfett schützt die Kämme zusätzlich. Die Tiere sind flugtüchtig und sehr lebhaft, können aber zutraulich werden. Ein Bruttrieb ist kaum vorhanden.
Bildnachweis: „Schlotterkamm Hahn1 (cropped).jpg“ von JürnC, Lizenz CC BY-SA 3.0, über Wikimedia Commons; für die Website verkleinert.
Stand: November 2026. Angaben aus mehreren Quellen abgeglichen; bei abweichenden Werten nennen wir den Rassestandard oder beide Angaben. Fehler entdeckt? Schreiben Sie uns gerne über das Anfrageformular unten.