DeutschlandZwiehuhnweißauch als Zwergformeinsteigerfreundlichgefährdet
Die Ramelsloher sind eine deutsche Zweinutzungsrasse aus dem Dorf Ramelsloh rund 30 km südlich von Hamburg. Anfang des 20. Jahrhunderts waren sie ein wichtiges Wirtschaftshuhn, heute sind sie extrem gefährdet.

Richtwerte laut Rassestandard; Leistungen hängen von Linie, Fütterung und Haltung ab.
In den 1870er-Jahren wählte der Hamburger Reeder A. D. Wichmann weiße Tiere aus dem Landhuhnbestand der Gegend aus und kreuzte sie mit Andalusiern, Cochin und Spaniern. Grundlage war das Vierländer Landhuhn, ein zartfleischiger weißer Landschlag aus den Hamburger Vierlanden, der in den Ramelslohern aufging.
Große, kräftige Landhühner mit Einfachkamm sowie schieferblauem Schnabel und schieferblauen Läufen; anerkannt sind nur Weiß und Gelb.
Lebhafte, zutrauliche Tiere. In Deutschland betreut ein Sonderverein die Rasse, für den seltenen gelben Farbschlag gibt es zusätzlich einen Zuchtring.
Bildnachweis: „Ramelsloher Henne weiß.jpg“ von Drachenhuhn, Lizenz CC BY-SA 4.0, über Wikimedia Commons; für die Website verkleinert.
Stand: November 2026. Angaben aus mehreren Quellen abgeglichen; bei abweichenden Werten nennen wir den Rassestandard oder beide Angaben. Fehler entdeckt? Schreiben Sie uns gerne über das Anfrageformular unten.