Auch: Schokoleger
FrankreichZwiehuhndunkelbraunauch als Zwergform
Marans stammen aus der Umgebung der Hafenstadt Marans im Département Charente-Maritime. Berühmt sind sie für ihre ungewöhnlich dunklen, mahagoni- bis schokoladenbraunen Eier – nur die katalanische Penedesenca legt ähnlich dunkle.

Richtwerte laut Rassestandard; Leistungen hängen von Linie, Fütterung und Haltung ab.
Die Rasse geht vermutlich auf Hühner zurück, die britische Schiffe in den Hafen von La Rochelle brachten, auf Landhühner des Marais Poitevin und auf Croad-Langschan, die ab 1876 in der Region gezüchtet wurden. 1914 wurden Marans erstmals in La Rochelle ausgestellt. In Deutschland ist die Rasse seit 1979 anerkannt.
Großes, kräftiges Huhn mit Einfachkamm. In Deutschland wird vor allem schwarz-kupfer gezüchtet, daneben u. a. blau-kupfer, silber-gesperbert und weizenfarbig; in Frankreich gibt es weitere Farbschläge.
Sehr auslauffreudig und lebendig, dabei etwas scheu; manche Tiere entwickeln einen leicht kämpferischen Charakter. Bei der Zucht wird neben Körperbau und Gefieder vor allem auf möglichst dunkle Eier geachtet. Die Schale ist zu Beginn der Legeperiode am dunkelsten und hellt im Lauf des Jahres auf; die dicke Schale erschwert das Eindringen von Keimen.
Stand: November 2026. Angaben aus mehreren Quellen abgeglichen; bei abweichenden Werten nennen wir den Rassestandard oder beide Angaben. Fehler entdeckt? Schreiben Sie uns gerne über das Anfrageformular unten.