Auch: Siebenbürger Nackthalshuhn, „Turken“
SiebenbürgenZwiehuhncreme bis hellbraunauch als Zwergformeinsteigerfreundlichgefährdet
Das Nackthalshuhn ist eine europäische Landhuhnrasse, die vermutlich aus Siebenbürgen stammt und in Osteuropa weiterentwickelt wurde. Ihr Markenzeichen ist der federlose Hals.

Richtwerte laut Rassestandard; Leistungen hängen von Linie, Fütterung und Haltung ab.
Erstmals öffentlich gezeigt wurden Nackthalshühner 1875 in Wien. In Großbritannien kennt man sie seit den 1920er-Jahren, in den amerikanischen Standard wurden sie 1965 aufgenommen. Der englische Beiname „Turken“ beruht auf dem Irrtum, es handle sich um eine Kreuzung aus Huhn und Pute (engl. „turkey“).
Der Hals ist federlos, beim Hahn leuchtend rot; ein kleiner Federbüschel an der Vorderseite des Halses („Krawatte“) ist möglich. Die Ohrlappen sind rot. Das Merkmal wird dominant vererbt. In Deutschland gibt es acht Farbschläge.
Trotz des nackten Halses sind die Tiere robust und vertragen auch Temperaturen bis etwa −20 °C; besonders isolierte Ställe sind nicht nötig. Sie sind genügsam, gute Futtersucher, langlebig und freundlich zu Menschen und anderen Hühnern. Die Hähne sind meist nicht aggressiv, aber aufmerksame Beschützer. Ein hoher Zaun ist nicht erforderlich.
Bildnachweis: „Gruppe Nackthalshühner.jpg“ von Jacobfriede, Lizenz CC0 (gemeinfrei), über Wikimedia Commons; für die Website verkleinert.
Stand: November 2026. Angaben aus mehreren Quellen abgeglichen; bei abweichenden Werten nennen wir den Rassestandard oder beide Angaben. Fehler entdeckt? Schreiben Sie uns gerne über das Anfrageformular unten.