Auch: Grünleger (Rasse), Araukaner
ChileLegehuhngrün bis blauauch als Zwergform
Araucanas sind vor allem für ihre türkisfarbenen Eier bekannt. Nach deutschem Standard sind sie außerdem schwanzlos und tragen Ohrbüschel („Bommeln“) sowie einen Erbsenkamm – eine Kombination, die es bei keiner anderen Rasse gibt.

Richtwerte laut Rassestandard; Leistungen hängen von Linie, Fütterung und Haltung ab.
Benannt sind sie nach den Araukanern (heute Mapuche) in Chile, bei denen die Hühner um 1890 als halbwild lebende Tiere beschrieben wurden. Die frühe Geschichte ist nicht dokumentiert. Als Liebhabergeflügel wurden Araucanas erst ab den 1960er-Jahren populär. Auf sie gehen auch die amerikanischen Ameraucana und viele grünlegende Mischlinge zurück.
Aufrechte Haltung, Erbsenkamm, oft mit Backen- und Kehlbart. Statt Ohrlappen tragen viele Tiere befiederte Hautwucherungen, die Ohrbüschel. Schwanzlose Tiere haben keine Schwanzwirbel und keine Bürzeldrüse. Die Lauffarbe ist je nach Farbschlag weidengrün bis schwarzoliv.
Die blaugrüne Schalenfarbe vererbt sich dominant – deshalb legen auch Kreuzungstiere oft grüne Eier. Für Züchter wichtig: Ohrbüschel und Schwanzlosigkeit beruhen auf Erbanlagen, die in reinerbiger Form tödlich sind. Deshalb zeigen nie alle Nachkommen diese Merkmale.
Stand: November 2026. Angaben aus mehreren Quellen abgeglichen; bei abweichenden Werten nennen wir den Rassestandard oder beide Angaben. Fehler entdeckt? Schreiben Sie uns gerne über das Anfrageformular unten.