Auch: Aseel, Rajah-Asil
IndienPakistanZier-/Ausstellungshuhncreme bis hellbraun
Asil („adlig, edel“) stammt aus Indien und Pakistan und gilt als eine der ältesten Hühnerrassen der Welt. In Indien bezeichnet das Wort alle Kampfhuhnrassen.

Richtwerte laut Rassestandard; Leistungen hängen von Linie, Fütterung und Haltung ab.
Kampfhühner dieses Typs gelangten ab etwa 1750 nach Europa und wurden hier zur Grundlage mehrerer Rassen – unter anderem des Indischen Kämpfers. Nach Deutschland brachte Hugo du Roi aus Braunschweig 1880 einen Hahn und zwei Hennen und stellte sie 1882 erstmals aus. Der deutsche Standard kennt zwei Typen: den Rajah-Asil, der allgemein als Asil bekannt ist, und den größeren und schwereren Madras-Asil.
Ein typisches Kampfhuhn mit kräftigem, muskulösem Körper. Gehalten wird es vor allem wegen seines markanten Erscheinungsbilds.
Als Legehuhn ist der Asil mit rund 70 Eiern im Jahr unrentabel; nur die Jungtiere sind als Schlachtgeflügel interessant. Er ist ein Ausstellungs- und Liebhabertier.
Bildnachweis: „The Asil chicken.jpg“ von Gouri7288, Lizenz CC BY-SA 4.0, über Wikimedia Commons; für die Website verkleinert.
Stand: November 2026. Angaben aus mehreren Quellen abgeglichen; bei abweichenden Werten nennen wir den Rassestandard oder beide Angaben. Fehler entdeckt? Schreiben Sie uns gerne über das Anfrageformular unten.