Auch: Sachsenhühner
DeutschlandZwiehuhncreme bis hellbraunauch als Zwergformeinsteigerfreundlichgefährdet
Das Sachsenhuhn wurde für das raue Klima des Erzgebirges gezüchtet. Als geistiger Vater gilt Gustav Torges, damals Vorstandsmitglied des Landesverbandes sächsischer Geflügelvereine.

Richtwerte laut Rassestandard; Leistungen hängen von Linie, Fütterung und Haltung ab.
Ausgangsrassen waren schwarze Minorka und schwarze Langschan. Die Einkreuzung von Sumatra verkleinerte den Kamm bei beiden Geschlechtern und beugte so Erfrierungen im Winter vor. 1884 wurden die ersten Tiere öffentlich vorgestellt; als Rasse anerkannt wurden sie erst 1914, da bis dahin die nötige Einheitlichkeit fehlte. Der Sonderverein wurde 1921 in Chemnitz-Altendorf gegründet. Zum ursprünglich schwarzen Farbschlag kamen gesperbert, in den 1920er-Jahren weiß und nach 1930 gelb hinzu.
Kräftiger, etwas langgestreckter Rumpf mit waagerechter Haltung, kleiner regelmäßig gezackter Stehkamm, kurze Kehllappen und kleine weiße Ohrscheiben.
Sachsenhühner sind robust und klimaunempfindlich, lassen sich leicht aufziehen, sind frühreif und ruhig. Gesperberte und weiße Tiere sind heute selten (Hessen, Vogtland, Harz).
Bildnachweis: „Sachsenhuhn – Henne.jpg“ von Klaaschwotzer, Lizenz CC0 (gemeinfrei), über Wikimedia Commons; für die Website verkleinert.
Stand: November 2026. Angaben aus mehreren Quellen abgeglichen; bei abweichenden Werten nennen wir den Rassestandard oder beide Angaben. Fehler entdeckt? Schreiben Sie uns gerne über das Anfrageformular unten.