Auch: Vorwerkhuhn
DeutschlandZwiehuhncreme bis hellbraunauch als Zwergformeinsteigerfreundlich
Das Vorwerkhuhn wurde ab 1900 vom Hamburger Kaufmann Oskar Vorwerk gezüchtet. Mit dem gleichnamigen Haushaltsgerätehersteller hat es nichts zu tun.

Richtwerte laut Rassestandard; Leistungen hängen von Linie, Fütterung und Haltung ab.
Vorwerk wollte ein mittelschweres Wirtschaftshuhn mit der Lakenfelder Zeichnung schaffen – aber mit goldgelber statt weißer Grundfarbe. Dafür verwendete er Lakenfelder, gelbe Orpington, gelbe Sussex und Andalusier. 1912 stellte er die Rasse in Hannover vor, 1913 wurde sie standardisiert; seit 1926 gibt es einen Sonderverein. Nach dem Zweiten Weltkrieg blieben reinrassige Tiere nur bei einem Züchter im Thüringer Wald erhalten – 26 Hennen und 2 Hähne. 2013 wurden wieder 718 Hähne und 3.141 Hennen gezählt; gegen Inzucht gibt es seit 1999 einen Zuchtring.
Kräftiger, gedrungener, abgerundeter Landhuhntyp mit Einfachkamm und schieferblauen Läufen; typisch ist die gelb-schwarzcolumbia Zeichnung. Nicht zu verwechseln mit „Golden Lakenvelder“, einem Farbschlag der Lakenfelder.
Stellt keine besonderen Ansprüche und zeichnet sich durch ein ruhiges, zutrauliches Wesen aus. Gute Legeleistung und ein guter Schlachtkörper.
Stand: November 2026. Angaben aus mehreren Quellen abgeglichen; bei abweichenden Werten nennen wir den Rassestandard oder beide Angaben. Fehler entdeckt? Schreiben Sie uns gerne über das Anfrageformular unten.