Auch: Japanischer Kämpfer
JapanZier-/Ausstellungshuhncreme bis hellbraunauch als Zwergform
„Shamo“ ist in Japan der Sammelbegriff für Kampfhuhnrassen; der Name leitet sich von „Siam“, dem alten Namen Thailands, ab. Die großen Shamo gelten in der Rassegeflügelzucht als „Königsklasse“.

Richtwerte laut Rassestandard; Leistungen hängen von Linie, Fütterung und Haltung ab.
Die Vorfahren kamen Anfang des 17. Jahrhunderts als Kampfhühner vom Malaientyp aus Thailand nach Japan und wurden dort über Jahrhunderte auf Kampfkraft selektiert; in Japan stehen die Shamo-Rassen als Naturdenkmal unter Schutz. Nach Deutschland brachte sie 1884 erstmals die Tochter des Japanforschers Philipp Franz von Siebold; 1953 führte Lorenz Hagenbeck sie erneut aus dem Tierpark Tokio ein.
Groß, nahezu senkrecht stehend und eckig gebaut, mit sehr langem, kühn gebogenem Hals, geradem Rücken und knapper, harter Befiederung. Kurzer, breiter Kopf mit Erbsenkamm und perlfarbenen Augen.
Shamo sind gegenüber fremden Artgenossen sehr aggressiv – Hähne wie Hennen. Fremde Tiere in einen bestehenden Stamm zu integrieren, ist nahezu unmöglich. Der Bruttrieb ist vorhanden, das hohe Gewicht macht die Naturbrut aber schwierig. Wirtschaftlich spielt die Rasse keine Rolle.
Bildnachweis: „Shamo chicken.jpg“ von Minseong Kim, Lizenz CC BY-SA 4.0, über Wikimedia Commons; für die Website verkleinert.
Stand: November 2026. Angaben aus mehreren Quellen abgeglichen; bei abweichenden Werten nennen wir den Rassestandard oder beide Angaben. Fehler entdeckt? Schreiben Sie uns gerne über das Anfrageformular unten.