Auch: Minorca
SpanienGroßbritannienLegehuhnweißauch als Zwergformgefährdet
Die Minorka stammt von den Landhühnern der Baleareninsel Menorca ab. Sie ist eng verwandt mit Spaniern, Kastilianern und Andalusiern und wurde zum Wegbereiter zahlreicher anderer Rassen.

Richtwerte laut Rassestandard; Leistungen hängen von Linie, Fütterung und Haltung ab.
Den heutigen internationalen Typ formten britische Züchter aus menorquinischen Hühnern – Menorca war von 1708 bis 1783 britisch besetzt, ab den 1780er-Jahren kamen Tiere nach Großbritannien. Besonders in Devon und Cornwall schätzte man die Minorka als Legerasse. Über England gelangte sie Ende der 1870er-Jahre nach Deutschland; der Sonderverein besteht seit 1895. Auf Menorca selbst ist das ursprüngliche Landhuhn heute gefährdet.
Große, langgestreckte Legerasse mit großem Einfachkamm und auffälligen, großen weißen ovalen Ohrscheiben, die etwa zwei Drittel der Kehllappenlänge erreichen.
Die Minorka legt für ihre Größe ungewöhnlich große Eier: im ersten Jahr rund 170 Stück bis 65 g, im zweiten etwa 130 Eier um 70 g. Die Zwergform ist heute verbreiteter als die Großform.
Bildnachweis: „Minorka Hahn.JPG“ von Yioschi, Lizenz CC BY-SA 3.0, über Wikimedia Commons; für die Website verkleinert.
Stand: November 2026. Angaben aus mehreren Quellen abgeglichen; bei abweichenden Werten nennen wir den Rassestandard oder beide Angaben. Fehler entdeckt? Schreiben Sie uns gerne über das Anfrageformular unten.