Auch: Ostfriesische Möwe
DeutschlandLegehuhnweißauch als Zwergformgefährdet
Die Ostfriesische Möwe ist eine alte Landhuhnrasse von der deutschen Nordwestküste. Der Name spielt auf ihr Flugvermögen an – und darauf, dass die Küken jungen Möwen ähneln.

Richtwerte laut Rassestandard; Leistungen hängen von Linie, Fütterung und Haltung ab.
Die Rasse geht auf die traditionellen Landhühner Ost- und Westfrieslands zurück und ist eng mit dem Westfälischen Totleger und dem Brakel verwandt. Im ostfriesischen Platt heißt sie mitunter „oostfräisk mäiwke“; der BDRG schreibt offiziell „Möwe“ mit w.
Schlichte, aber nicht plumpe Landhuhnform mit mittelhohem Stand und voller, fest anliegender Befiederung. Hahn und Henne unterscheiden sich stark: Bei der Henne ist die Flockung deutlich zu sehen, der Hahn zeigt sie kaum – nur im Halsbehang finden sich Tropfen.
Wetterfest und vital, sehr gute Futtersucher, die bei ausreichendem Auslauf wenig Zufutter brauchen. Möwen fliegen ausgezeichnet – auch zwei Meter hohe Zäune sind kein Hindernis. Schon die Küken sind sehr frohwüchsig.
Bildnachweis: „Poule mouette de la Frise Orientale.jpg“ von Thomon, Lizenz CC BY-SA 4.0, über Wikimedia Commons; für die Website verkleinert.
Stand: November 2026. Angaben aus mehreren Quellen abgeglichen; bei abweichenden Werten nennen wir den Rassestandard oder beide Angaben. Fehler entdeckt? Schreiben Sie uns gerne über das Anfrageformular unten.