Auch: Strupphühner, Frizzle
AsienZier-/Ausstellungshuhncreme bis hellbraunauch als Zwergformeinsteigerfreundlich
Strupphühner tragen ein auffallend gelocktes Gefieder: Die Federn biegen sich nach außen und vorn. Das Merkmal kommt bei vielen Rassen vor; als eigenständige Rasse sind Strupphühner u. a. in Deutschland, Belgien, Frankreich und Großbritannien anerkannt.

Richtwerte laut Rassestandard; Leistungen hängen von Linie, Fütterung und Haltung ab.
Der Ursprung ist unbekannt. Das Strupp-Gen stammt vermutlich aus Asien, wo gelockte Hühner seit dem 18. Jahrhundert beschrieben werden. Die Rasse selbst ist das Ergebnis gezielter Ausstellungszucht.
Großes, kräftiges Huhn mit Einfachkamm und unbefiederten Läufen; das gesamte Gefieder ist gelockt. Ursache ist eine Mutation im Keratin-Gen KRT75.
Robust und ein guter Futtersucher; legt weiße bis getönte Eier und wird häufig brütig. Für die Zucht wichtig: Das Strupp-Gen ist unvollständig dominant. Aus der Verpaarung zweier Strupphühner fallen statistisch 50 % Küken mit normalem Struppgefieder, 25 % glattfiedrige und 25 % mit übermäßig gelocktem, brüchigem Gefieder. Verpaart man ein gelocktes mit einem glattfiedrigen Tier, entstehen keine übermäßig gelockten Küken.
Bildnachweis: „Blue Frizzle Pullets.jpg“ von Yardsman, Lizenz CC BY-SA 4.0, über Wikimedia Commons; für die Website verkleinert.
Stand: November 2026. Angaben aus mehreren Quellen abgeglichen; bei abweichenden Werten nennen wir den Rassestandard oder beide Angaben. Fehler entdeckt? Schreiben Sie uns gerne über das Anfrageformular unten.